Laut dem „National Institute of Mental Health“ (NIMH), leiden fast 10% der Bevölkerung (rund 20,9 Millionen Erwachsene) in den USA an Depressionen. Während sich das menschliche Leid nicht berechnen lässt, sind die hieraus resultierenden wirtschaftlichen Kosten enorm. Depressionen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und erschweren den Alltag, was nicht nur Schmerz und Leid für die Betroffenen, sondern auch für deren Familie, Freunde und Kollegen bedeutet.
Viele depressive Menschen suchen keine Hilfe auf, obwohl den meisten mit einer gezielten Psychotherapie oder in schweren Fällen mit der Verabreichung von Medikamenten in Ihrer Not geholfen werden könnte.
So ist es gut, dass auch sportliche Übungen zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes beitragen können. Die Forschungsergebnisse von Dr. D. M. Landers geben großen Aufschluss über die positiven AuswirkungenvonSportübungen auf die geistige Gesundheit (Daniel M. Landers, PhD in Sportmedizin und –ausbildung “The Influence of Exercise on Mental Health”, Arizona State University, Orginalausgabe im Research Digest als Serien 2, Nr. 12, der “President’s Council on Physical Fitness and Sports”).
Nach umfangreichen wissenschaftlichen Studien zum Thema „Sport und geistige Gesundheit“ resümiert Dr. Landers: “Es liegen nun eindeutige Beweise vor, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und verbesserter geistiger Gesundheit gibt. Dies ist besonders bei Ängsten und Depressionen zu beobachten, die sich bei sportlicher Aktivität reduzieren.“